OCI und OCIcomfort

OCI und OCIcomfort von Proclane Commerce

Mit OCI (Open Catalog Interface) erleichtern Lieferanten ihren Kunden das Bestellen: Durch die offene und standardisierte Katalogschnittstelle müssen Einkäufer einen Onlineshop nicht mehr im Browserfenster öffnen und sich einloggen, um auf individuelle Konditionen und Rechte zuzugreifen. Sie starten den Shop direkt aus ihrem Beschaffungssystem heraus, z. B. aus SAP-SRM. Dann navigieren sie wie gewohnt und befüllen den Warenkorb.

Beim Abschicken wird der Inhalt des Warenkorbs automatisch in das Beschaffungssystem überführt (das nennt man „Punchout“) und dort als Bestellanforderung („BANF“) angelegt. Dieser automatische Prozess reduziert die Durchlaufzeit von Bestellungen und verbessert ihre Fehlerquote und Nachvollziehbarkeit. Zusammen mit den Integrationsspezialisten von HONICO eBusiness hat Proclane Commerce ein Standard-OCI-Modul für den OXID eShop entwickelt.

Proclane Commerce-Geschäftsführer Emil Hadner:

„B2B-Bestellplattformen kommen ohne OCI-Funktionalitäten nicht mehr aus. OCI ist der Standard zur Automatisierung von Bestellprozessen und für manche Online-Bestellplattformen der Garant für den Erfolg. Das OCI-Modul von Proclane Commerce schlägt eine Brücke zwischen schnellen, standardisierten Einkaufsprozessen und der komfortablen Produktdarstellung und -recherche in modernen Onlineshops. Die Resonanz unserer Kunden war durchweg positiv.“

Besondere Anforderungen im B2B-eCommerce

Spezielle Funktionalitäten von B2B-Onlineshops, wie Live-Preisermittlung, Verfügbarkeitsprüfung oder Schnellerfassung, sind mit der OCI-Schnittstelle ohne Einschränkungen nutzbar. Möchte ein Einkäufer etwa eilig wissen, ob 20 Stück eines bestimmten Artikels auf Lager sind, kann er das schnell herausfinden und einfach eine Bestellanforderung im eigenen System auslösen. Individuelle Informationen aus dem Shop an das Beschaffungssystem des Einkäufers zu übergeben, ist ebenfalls möglich, beispielsweise für Kundenmaterial- oder Bestellnummern. Welche Informationen dabei übertragen werden, kann sehr einfach im OCI-Modul konfiguriert werden.

Neu: OCIcomfort von Proclane Commerce

Durch OCI wird eine Hälfte des Bestellvorgangs höchst effizient: die Prozesse im Einkauf. Lieferanten kann das einen wichtigen Wettbewerbsvorteil bieten, die Arbeit erleichtert es ihnen nicht. Denn OCI-Bestellungen kommen weiterhin auf konventionellen Wegen an und müssen außerhalb der eCommerce-Prozesse verarbeitet werden. Viele Kunden übertragen ihre Bestellungen zwar beispielsweise per EDI, andere aber manuell per E-Mail oder sogar Fax.

Diese digitale Lücke schließt Proclane Commerce nun mit OCIcomfort: Das neue Modul für OXID eShops haben wir speziell für Unternehmen konzipiert, deren Kunden ihre Bestellungen nicht per EDI übertragen. Mit OCIcomfort wird parallel zum Punchout auch die Bestellung beim Lieferanten ausgelöst. Alle Daten liegen ihm als normale Onlinebestellung vor. Sie können beispielsweise mit den effizienten Prozessen aus OXID4SAP automatisiert in ein ERP-System übertragen, dort verarbeitet und später analysiert werden.